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Parkplatzsituation in Köln-Brück

Presseerklärung der Bürgergemeinschaft Köln-Brück e.V.

Seit vielen Jahren bemüht sich die Bürgergemeinschaft Köln-Brück e.V. in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Handel und Handwerk und den politischen Parteien eine Lösung für die unbefriedigende Parkplatzsituation in Brück zu finden. Endlich ist es uns gelungen, einen von allen gemeinsam getragenen Antrag in die Bezirksvertretung Kalk einzubringen. Dieser Antrag wurde von der BV mehrheitlich angenommen. Nach der hoffentlich kurzfristigen Umsetzung durch die Verwaltung erhoffen sich die Verantwortlichen eine deutliche Verbesserung der Verkehrs- und Parkplatzsituation in unserem Stadtteil.

Der Antrag enthält folgende Punkte:

  1. Die Verwaltung soll in Zusammenarbeit mit der BBG und der IG mit dem Betreiber des Brücker Sportparkes über eine öffentliche Nutzung der dortigen Parkflächen, insbesondere an Markttagen und für Dauerparker, verhandeln. Der Betreiber hat schon seine Bereitschaft signalisiert, die Plätze zur Verfügung zu stellen. Hinweistafeln sollen auf diese Plätze aufmerksam machen.

  2. Der Ausbau der Straße „Oberer Bruchweg“ soll vorgezogen werden. Dabei sollen weitere Parkplätze vom „Pohlstadtsweg“ in Richtung Restaurant Flehburg auf Kosten des Radweges ausgewiesen werden. Der Fußweg bleibt in ausreichender Breite natürlich erhalten.

  3. Die öffentlichen Parkplätze auf der „Olpener Straße“ zwischen der Kreuzung „Olpener Straße/ Mauspfad“ und der Straße „In der Handschaft“ sollen bis auf die ausgewiesenen Behindertenparkplätze bewirtschaftet werden. Hierbei soll möglichst die so genannte „Brötchentaste“ eingerichtet werden, mit der 15 Minuten kostenfreies Parken ermöglicht wird. Die Bewirtschaftung soll bewirken, dass die jetzigen Dauerparker in diesem Bereich sich andere Parkplätze suchen (siehe Punkt 1. ) und durch die größere Fluktuation das Geschäftsleben im Ortskern gestärkt wird.

  4. Bei der Bewirtschaftung sollen die Anwohner nicht unangemessen benachteiligt werden. Maximal soll eine Bewirtschaftung daher von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr erfolgen.

  5. Die bisher bewirtschafteten Parkplätze an der „Römerapotheke“ bleiben unverändert erhalten.

  6. Eine Parkraumbewirtschaftung über die o.g. Bereiche hinaus wird kategorisch ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für den von den Brücker Bürgern gestalteten und finanzierten Marktplatz.

Die Bürgergemeinschaft sieht diese Maßnahmen als ersten Schritt. Es werden sicher noch Nachbesserungen und Ergänzungen nach der Umsetzung der o.g. Maßnahmen erforderlich sein.

Wolfgang Leuchter

Sprecher AK Verkehr
In der BBG Köln-Brück e.V.